Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, war auf Einladung von Marc Biadacz zu Gast bei dem Holzgerlinger Unternehmen Elektro Breitling und diskutierte mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten, der Jungen Union und den anwesenden Gästen zum Thema „Wie sicher ist unsere Rente?“

Als Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung trägt Gundula Roßbach unter anderem die Verantwortung für die Rente von rund 21 Millionen Rentnern in Deutschland und verwaltet jährliche Einzahlungen in Höhe von 357 Milliarden Euro. Darüber hinaus erwarten Millionen von Berufstätigen auch in zehn Jahren noch eine sichere Rente. In ihrem Impulsvortrag zu Beginn der Veranstaltung zeigte Gundula Roßbach, dass sich die Menschen schon vor 60 Jahren gefragt haben, ob ihre Rente angesichts demographischen Wandels sicher sei. Kamen 1960 noch 18 Rentner auf 100 Erwerbstätige, seien es heute 37 Rentner. Gundula Roßbach verweist allerdings auf vergleichbare Anstiege in der Vergangenheit, die durch Reformen gut überstanden worden seien, und weckte Zuversicht: „Wir können auch den anstehenden demographischen Wandel bewältigen, denn wir haben ähnliches bereits geschafft.“

Bei der anschließenden Diskussionsrunde meldeten sich neben Fragen von Angestellten und Auszubildenden von Elektro Breitling auch einige Mitglieder des Holzgerlinger Jugendgemeinderats, der fast vollständig vertreten war, zu Wort. Neben der Möglichkeit einer Aktienrente wurden verschiedene Faktoren diskutiert, die die Sicherheit der Rente beeinflussen. „Es ist wichtig, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Dazu gehört es auch, Einwanderung in den Arbeitsmarkt zu vereinfach, bessere Angebote zur Kinderbetreuung zu schaffen und Anreize für Menschen zu setzen, die länger als das Renteneintrittsalter arbeiten wollen. Schließlich sind die Erwerbstätigen das Fundament eines funktionierenden Rentensystems“, sagte Marc Biadacz. Ferner werde die Digitale Rentenübersicht ab Ende des Jahres Arbeitnehmern helfen, einen Überblick über ihre individuellen Ansprüche der Altersvorsorge zu gewinnen. Dabei sind alle drei Säulen der Altersvorsorge – die gesetzliche, betriebliche und private – zu berücksichtigen.

„Ganz besonders hat mich die Anwesenheit der Jugendlichen gefreut. Unserer Rente liegt ein Generationenvertrag zugrunde. Deshalb ist es wichtig, dass sich auch junge Menschen bereits damit auseinandersetzen“, so Marc Biadacz.

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