Auf Einladung von Edeltraud Stribick und der Firma Heizungsbau Stribick traf sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Landkreises Böblingen, Marc Biadacz, mit rund 50 Handwerkerinnen und Handwerker aus Holzgerlingen zu einem Werkstattgespräch, um sich über die stark gestiegenen Energiepreise und die unsichere wirtschaftliche Lage auszutauschen. Neben dem Bundestagsabgeordneten und den Vertretern des Handwerks war zudem der Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos gekommen.

„Aus diesem Gespräch nehme ich vieles mit in meine Arbeit nach Berlin“, so Biadacz. „Es ist klar, dass der Staat nicht alles wird abfangen können. Die Entlastungen müssen daher gezielt, diejenigen Treffen, die es am dringendsten brauchen. Dazu zählen neben einkommensschwachen Haushalten auch der Mittelstand und das Handwerk“, sagt der CDU-Arbeitsmarktpolitiker. „Dass bisher noch so gut wie nichts von den angekündigten Entlastungspaketen beim Handwerk ankommt, ist nicht nur unverständlich, sondern für manche Betriebe gar existenzgefährdend. Die Bundesregierung hat den Sommer mit Diskussionen rund um eine Gasumlage vertrödelt. Daher muss es jetzt umso schneller gehen“, so der Böblinger Abgeordnete.

Neben den steigenden Energiepreisen, ging es in dem Gespräch mit Handwerkern in Holzgerlingen auch um die unnötige Bürokratie und den Fachkräftemangel. „Der Fachkräftemangel ist neben der Inflation die größte Herausforderung für unseren Arbeitsmarkt“, so der CDU-Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales. „Wir werden langfristig auch mehr Fachkräfteeinwanderung brauchen, aber auch innerhalb unseres Landes gibt es vieles was wir verbessern müssen. Das Leben fängt nicht mit dem Abitur oder dem Bachelor-Abschluss an. Darauf müssen wir immer wieder hinweisen. Eine Stärkung der Lehrberufe stärkt das Handwerk und die vielen innovativen Mittelständler bei uns im Landkreis Böblingen“, so Biadacz.