Am 9. und 10. September fand in Hannover der 35. Parteitag der CDU Deutschlands statt. Aus dem Landkreis Böblingen haben daran als Delegierte Elke Groß, Dr. Matthias Miller MdL und Marc Biadacz MdB teilgenommen. Zum ersten Mal seit 2019 trafen sich die 1001 Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Präsenz. Pandemiebedingt konnten die vergangenen zwei Parteitage ausschließlich digital stattgefunden.

„Stake Reden, kontroverse Diskussionen und mutige Beschlüsse haben den Parteitag geprägt. Unser Parteivorsitzender Friedrich Merz hat klar dargestellt, welche Ideen die CDU in dieser schweren Zeit für unser Land hat und mit welchen Konzepten wir die aktuellen Herausforderungen meisten möchten. Dazu gehört insbesondere, den Betrieb der drei noch laufenden Kernkraftwerkte auch über den 31. Dezember hinaus zu verlängern“, unterstreicht der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Miller, „herzlich gratulieren wir der Waiblinger Bundestagsabgeordneten Christina Stumpp, die vom Bundesparteitag zur ersten stellvertretenden Generalsekretärin der CDU Deutschlands gewählt wurde.“

Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Böblingen, Marc Biadacz, begrüßt insbesondere den Beschluss des Bundesparteitags zum verpflichtenden Gesellschaftsjahr sowie zur Grundwertecharta: „Der Bundesparteitag hat mit deutlicher Mehrheit einen klaren Beschluss gefasst. Die CDU spricht sich für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für alle junge Menschen in Deutschland aus. Dafür werden wir in kommenden Wahlkämpfen werben. Unsere Partei hat ferner zum ersten Mal eine Grundwertecharta beschlossen. In dieser stellen wir dar, wo die CDU steht, was uns ausmacht und wo wir hinwollen. Ein wichtiger Schritt für die Erneuerung der Union und unser neues Grundsatzprogramm.“

Elke Groß, Ortsvorsitzende der CDU Gärtringen und Mitglied im CDU-Kreisvorstand betont: „Friedrich Merz hat auf dem Parteitag einen überzeugenden Kompromiss zur Einführung einer Frauenquote vorgestellt. Diesem haben die Delegierten nach einer fairen und ausgewogenen Diskussion zugestimmt. Schrittweise wird in den kommenden Jahren der verpflichtende Anteil von Frauen in Parteigremien und auf Wahllisten ansteigen. Um unsere Parteiarbeit noch familienfreundlicher zu machen, haben wir an weiteren Stellen die Satzung geändert und beispielsweise bindende Endzeiten für Sitzungen sowie die politische Elternzeit eingeführt. Das sind wichtige Beschlüsse, insbesondere für junge Familien.“