Am heutigen Tag besuchte Marc Biadacz, CDU Bundestagskandidat für den Wahlkreis Böblingen, und der CDU Landtagsabgeordnete Paul Nemeth die Firma Intesia. Nach einer kurzen Begrüßung stellt Inhaber Claus Vogt zunächst den Unternehmenssitz in Böblingen vor und erläuterte die Konzeption von Intesia als Spezialist für ein effizientes, internationales Facility Management.

„Der Mittelstand ist und bleibt seit Jahrzehnten der Motor der Baden-Württembergischen Wirtschaft und Intesia ist mit ihrem Chef Claus Vogt eine weitere Vorzeigefirma in diesem Bereich!“ so Biadacz in seiner Zusammenfassung. Info: Intesia ist ein zu 100 % inhabergeführtes Unternehmen und die Firma hat neben Deutschland noch in weiteren neun Ländern in Europa Niederlassungen.

Im Rahmen dieses Firmenbesuches stellte der Inhaber Claus Vogt, nach eigenen Angaben ein „Fußballverrückter“, das Projekt „FC PlayFair – Verein für Integrität im Profifußball e. V.“ vor. Claus Vogt ist der 1. Vorsitzende dieses Vereins und hat vom Deutschen Institut für Sportmarketing in Kooperation mit dem kicker Sportmagazin eine empirische Studie (s. http://fcplayfair.de/studie/) erstellen lassen. Unter den drei „Fußballexperten“ Biadacz, Nemeth und Vogt entwickelte sich sofort eine rege und intensive Diskussion.

In vielen Punkten war man sich auch schnell einig. Hier die wichtigsten: an vier von sieben Tagen in der Woche Bundesliga ist mehr als grenzwertig, zu viele verschiedene Anstoßzeiten, mehr Transparenz und Teilhabe der Fans in ihren Clubs und bezahlbare Tickets für die Fans. „In jedem Bundesland, in jeder Stadt / Kommune wird die Bürgerbeteiligten gelebt, die Bürger rechtzeitig informiert und auch beteiligt, nur im bezahlten Fußball ist die Kommunikation noch in einer Einbahnstraße“ so Biadacz.

Für Claus Vogt ist vor allem die Kernaussage der Studie ein wichtiges Alarmzeichen, dass die Hälfte der Befragten angab, sich früher oder später vom Fußball abwenden zu wollen, wenn sich die Kommerzialisierung weiterhin so entwickelt.

Nemeth zeigte sich schwer beeindruckt von der hohen Zahl von 17.330 Teilnehmern an der Studie. „Dies zeigt doch sehr deutlich, dass der zunehmende Kommerz im Fußball die Fans doch ziemlich umtreibt und die Angst berechtigt ist, dass dies dem Fußball auf Dauer nur schaden kann, ja wird“. Einigkeit bestand auch darin, dass bei einer eventuellen Abwendung der Fans von Bundesliga und Champions League alle Amateurvereine eine große Chance haben sich die Fans für ihre Spiele wieder zurückzuholen. Biadacz und Nemeth finden dieses Projekt richtig und wollen dies nach Kräften unterstützen. Claus Vogt versprach: „Ich bleibe dran, ich bleibe hartnäckig am Thema und ich will das die Vereine endlich verstehen, dass sie die Fans benötigen und nicht die Fans ihren Verein“.