CDU-Generalsekretär Mario Czaja und Marc Biadacz besuchen das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen
Der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Mario Czaja, ist der Einladung des Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz gefolgt und in den Landkreis Böblingen gekommen. Auf der Agenda stand dabei der Besuch des Mercedes-Benz Werks Sindelfingen, wo sich die beiden CDU-Abgeordneten zusammen mit Mitarbeitern und der Werksleitung zum Fach- und Arbeitskräftemangel ausgetauscht haben. „Ich freue mich sehr, dass der Generalsekretär zu uns, in den Landkreis Böblingen, gekommen ist. Mit Mercedes-Benz hat uns einer der größten Arbeitgeber der Region einen Blick hinter die Kulissen der Produktion gewährt“, betont Marc Biadacz.
Im Kern ging es um arbeitsmarktpolitische Themen. „Als Arbeitsmarktpolitiker ist mir das Thema Fachkräftesicherung besonders wichtig. Mercedes-Benz ist dabei Vorreiter und investiert sehr viel in die Weiterbildung und Qualifikation, um dem Fach- und Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeiten wird intensiv an diesem Thema. Für uns als Union ist es wichtig die inländischen Potentiale ebenso zu nutzen, wie die Möglichkeiten der Fachkräftezuwanderung“, sagte Biadacz. Deutschland benötige langfristig mehr Zuwanderung, im Schnitt ca. 250.000 Personen pro Jahr, da es bis 2030 fast vier Millionen weniger Personen im Erwerbsalter geben wird.
„In der letzten Bundesregierung haben wir mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Weichen dafür gestellt, dass unser Arbeitsmarkt fit für die Zukunft gemacht wird und die Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt geordnet, unkompliziert und transparent gelingt. Dieser Prozess muss möglichst schnell, unbürokratisch und digital funktionieren. Das ist auch unsere Erwartung an die Fachkräftestrategie der Ampel-Bundesregierung“, betonte der Obmann für Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
„Die Automobilbranche befindet sich weltweit in einem nie dagewesenen Prozess des Wandels. Bei Mercedes-Benz konnte ich heute sehen, wie genau dieser Wandel gestaltet wird, damit alle mitgenommen werden“, betont der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Mario Czaja. „Anpassungen von Prozessen, Weiterentwicklung von Technologien und Produktion werden nicht separat voneinander betrieben. Hier ist der Übergang fließend. Anpassungen im Tagesgeschäft sind die Königsdisziplin. In der Factory 56 hatte ich heute das Gefühl, dass mit jedem Handgriff und jedem Gedanken Innovationen zum Leben erweckt und damit stets vorausgedacht wird. Diesen Ansatz nehme ich gerne mit“, so der Bundestagsabgeordnete aus Berlin.