Die ganze Welt schaut nach Kiew, es ist Krieg in Europa.

Die ganze Welt schaut nach Kiew, es ist Krieg in Europa
Liebe Leserinnen und Leser,
schockiert und gebannt schauen wir in diesen Tagen in die Ukraine, wo Präsident Wladimir Putins völkerrechtswidriger Angriff die Menschen in Leid und Elend stürzt. Es herrscht Krieg in Europa und die demokratische Ukraine kämpft um ihre Unabhängigkeit und Souveränität. Die neue Bundesregierung steht – noch nicht einmal 100 Tage nach ihrem Amtsantritt – vor der historisch großen Aufgabe, die Friedensordnung unseres Kontinents gegen Wladimir Putins Aggressionen zu verteidigen. Unser Fraktionsvorsitzender Friedrich Merz betonte in der Sondersitzung des Deutschen Bundestages am Sonntag, dass wir als CDU/CSU-Fraktion die Bundesregierung bei dieser Aufgabe unterstützen werden.
Es ging keine Aggression von der Ukraine, der Europäischen Union oder der NATO aus. Allein Präsident Putin entschied sich dazu – gegen alle Regeln des Völkerrechts – einen Angriffskrieg auf die Ukraine zu starten. Damit beginnt er einen gewaltsamen Konflikt unmittelbar an den Grenzen der Europäischen Union und spielt leichtfertig mit dem Leben hunderttausender Zivilisten. Ein solcher Akt der Gewalt darf nicht unbeantwortet bleiben. Daher ist es richtig, dass Bundeskanzler Olaf Scholz in dieser historischen Stunde ein klares Signal zur Stärkung unserer Bundeswehr, harte Sanktionen gegen Wladimir Putins Regime und die Lieferung von Verteidigungswaffen an die Ukraine beschlossen hat. Wir müssen bereit sein, einen Preis zu zahlen, um die Friedensordnung Europas zu verteidigen. Als Unionsfraktion im Deutschen Bundestag unterstützen wir daher die Bundesregierung auf diesem Kurs.
Die Solidarität in unserer Gesellschaft mit den Menschen in der Ukraine bewegt mich zutiefst. Über 100.000 Bürgerinnen und Bürger gingen am Wochenende allein in Berlin auf die Straßen – und viele mehr in ganz Deutschland. Am Abend vor der Regierungserklärung des Bundeskanzlers haben wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit Vertretern der ukrainischen Gemeinde vor der Russischen Botschaft in Berlin eine Mahnwache für Frieden und ein Ende des Konflikts abgehalten. Dabei haben wir auch immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger mit russischen als auch ukrainischen Wurzeln getroffen. Das zeigt einmal mehr: Es ist kein Krieg der Russen gegen die Ukrainer, sondern ein Krieg von Wladimir Putin gegen die Demokratie. Unsere Gedanken sind daher auch bei den mutigen Menschen, die in Russland gegen diesen Krieg auf die Straße gehen. Ihnen gebührt ebenso unsere vollste Solidarität und Unterstützung.
Nicht oft habe ich mich so sprachlos gefühlt, wie in den letzten Tagen. Das Leid und die Trauer der Menschen in der Ukraine und die Sorgen, um einen weiter eskalierenden Konflikt nur wenige Flugstunden von uns entfernt, sind bedrückend. Für mich und meine Kollegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist klar, es geht jetzt nicht um Parteipolitik. Ich wünsche der Bundesregierung unter der Führung von Bundeskanzler Olaf Scholz viel Kraft, alles Gute und Gottes Segen. Als Abgeordneter werde ich ihren Einsatz für unser Land und den Frieden in Europa im Deutschen Bundestag unterstützen.
Lassen Sie uns trotz allem optimistisch in die Zukunft schauen!
Ihr
Marc Biadacz MdB
Hier klicken und Geld spenden an die Caritas Ukraine!
Aus dem Wahlkreis Böblingen

Jetzt in Sindelfingen Hilfsgüter für die Ukraine spenden!
Die Initiative „Helfen statt Hamstern“ sammelt vom 1.-13. März in Sindelfingen Hilfsgüter-Sachspenden. Einen Teil der Hilfsgüter werden wir am 14.03. mit einem LKW in die polnische Partnerstadt Chelm gefahren, die nur wenige Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Dort werden in den nächsten Tagen sehr viele flüchtende Menschen erwartet. Auch nach Moldawien will die Initiative einen Teil der Sachspenden bringen, dorthin fliehen aktuell ebenfalls viele Familien aus der Ukraine. Falls ukrainische Familien in Sindelfingen ankommen, werden diese auch mit verbliebenen Hilfsgütern versorgt. Was kann man Spenden? Alles, was hilft und haltbar ist. Kleidung, kleine Haushaltsgegenstände, Verbandsmaterial, Masken, Sportsachen, Wasser, Konserven und haltbare Lebensmittel (Reis etc.), Isomatten, Decken, Rucksäcke, Hygieneartikel, Klopapier und so weiter. Auch Umzugskartons – diese braucht die Initiative, um die Sachen zu verpacken.
Die Sachspenden können in der Klosterseehalle (Sommerhofenpark 1, 71067 Sindelfingen) abgegeben werden. Helfer der Initiative und/oder der Jugendbürgerstiftung werden täglich (Mo-So) von 10:00-17:00 dort sein und die Spenden annehmen. Bei weiteren Fragen kann man die Initiative per Mail unter info@helfen-statt-hamstern.de oder telefonisch unter 07031/304747-70 erreichen.
Hilfsgüter-Spendenaktion in Gärtringen
Die Spedition Reinke macht Ende der Woche einen Sondertransport mit Hilfsgütern Richtung Ukraine. Wer etwas spenden möchte, kann Sachspenden (am besten in Kartons verpackt) morgen zwischen 10-19 Uhr direkt bei der Spedition Reinke (Rote Halle, Robert-Bosch-Straße 2, Gärtringen) abgeben. Benötigt werden vor allem Kleidung, Medikamente, Plastikgeschirr, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Decken, Rucksäcke und Hygienematerial.

Jugendorganisationen im Kreis Böblingen demonstrieren morgen für Frieden in Europa
Der Ring Politischer Jugend im Landkreis Böblingen, zu dem die politischen Jugendorganisationen Junge Union, Jusos, Grüne Jugend, Junge Liberale und Junge Europäische Föderalisten rufen zu einer gemeinsamen Versammlung gegen den Krieg in der Ukraine am Mittwoch, den 2. März, um 18 Uhr auf dem Herrenberger Marktplatz auf. Damit wollen sie ein konsequentes Zeichen zur Unterstützung der Ukraine setzen. Die Versammlung findet unter Beachtung der aktuellen Hygieneregeln (FFP2-Maskenpflicht) statt. Auch der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis Böblingen, Marc Biadacz, wird an der Versammlung teilnehmen. „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, ebenfalls nach Herrenberg zu kommen, um ein Zeichen für den Frieden und die Solidarität mit der Ukraine zu setzen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.
Ihr direkter Kontakt zu Marc Biadacz
Im Rahmen der Telefonsprechstunde können Bürgerinnen und Bürger ihrem direkt gewählten CDU-Bundestagsabgeordneten Fragen stellen oder über ihre Anliegen sprechen. Die nächste Telefonsprechstunde findet am Donnerstag, den 3. März, von 16 bis 17 Uhr, statt. Um vorherige Anmeldung per E-Mail an marc.biadacz@bundestag.de oder unter der Rufnummer 07031 / 4293949 wird gebeten.