Gitta Connemann diskutiert mit dem Mittelstand über Wirtschaftswachstum in Deutschland

Marc Biadacz hat zum wirtschaftspolitischen Gespräch nach Leonberg eingeladen – Bürokratieabbau, Fachkräftemangel und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt
Wie kann Deutschland wirtschaftlich wieder an Stärke gewinnen? Darüber diskutierten Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, und der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz mit rund 60 Gästen aus Wirtschaft und Politik in Leonberg. Zu dem wirtschaftspolitischen Gespräch in den Räumlichkeiten der mediastudios.tv GmbH hatten Biadacz, der MIT-Kreisverband Böblingen und der CDU-Stadtverband Leonberg eingeladen.
Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Lage des Mittelstands und notwendige Reformen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Gerade im Landkreis Böblingen, der stark von der Automobilindustrie und ihren Zulieferern geprägt ist, sind verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen sowie sichere Arbeitsplätze von besonderer Bedeutung.
Marc Biadacz, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, erklärte: „Wir müssen den eingeschlagenen Reformkurs konsequent fortsetzen, Bürokratie abbauen, den Fachkräftemangel bekämpfen und Unternehmen bei Energie- und Abgabenkosten entlasten. Deutschland braucht neue wirtschaftliche Dynamik – und das gelingt nur gemeinsam mit unserem Mittelstand, der das Rückgrat unserer Wirtschaft bildet.“
Oliver Zander, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Leonberg, betonte: „Unser Mittelstand braucht keine neuen Belastungen, sondern wieder mehr unternehmerische Freiheit und Planungssicherheit. Wachstum entsteht nicht durch zusätzliche Regulierung, sondern dort, wo Unternehmen investieren, Innovationen entwickeln und Arbeitsplätze schaffen können. Genau dafür müssen wir die politischen Rahmenbedingungen verbessern.“
Thomas Wussler, Geschäftsführer der mediastudios.tv GmbH, ergänzte: „Der Mittelstand braucht keine Sonderbehandlung, sondern faire Rahmenbedingungen. Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen und den Mut, Unternehmer einfach machen zu lassen. Denn wir wollen gestalten, nicht verwalten.“
„Deutschland hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Unsere Unternehmen brauchen konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen und wieder mehr Freiraum, statt immer neuer Vorgaben. Gerade im Landkreis Böblingen, wo der wirtschaftliche Wandel viele Betriebe fordert, ist das entscheidend. Als MIT wollen wir dafür sorgen, dass die Anliegen des Mittelstands gehört werden und in die politische Arbeit einfließen“, erklärte Harald Barth-Yamlicha, Kreisvorsitzender der MIT Böblingen.
Der Austausch machte deutlich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist, um Herausforderungen aus der betrieblichen Praxis aufzugreifen und tragfähige Lösungen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu entwickeln.