Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung, gemeinsam mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., nahm der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Chancenzeit – Brauchen wir ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr?“ in Stuttgart teil.

Als Sozialpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutierte Marc Biadacz mit Prof. Dr. Jeanette Pohl (Aufsichtsrätin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg und Professorin für Soziale Arbeit), Jonas Hård af Segerstad (Kapitän zur See, Schwedischer Verteidigungsattaché in Berlin, Bern und Wien) und Reinhard Langer (zuletzt Vorsitzender des baden-württembergischen Dachverbands der Jugendgemeinderäte) über verschiedene Ansätze und die Sinnhaftigkeit eines Gesellschaftsjahres für alle jungen Menschen in unserem Land. Zu der Veranstaltung im Kunstmuseum Stuttgart kamen über 200 Gäste – von Jung bis Alt – und haben über gesellschaftliche Resilienz und soziale Verantwortung gesprochen. Die Meinung des direkt gewählten Abgeordneten für den Landkreis Böblingen, Marc Biadacz, ist klar: „Wir brauchen mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hierzu kann das Gesellschaftsjahr einen wichtigen Beitrag leisten.“

Bereits 2018 brachte Annegret Kramp-Karrenbauer die Einführung eines verpflichtenden Dienstjahres ins Gespräch, ab 2019 dann konkret unter dem Begriff des „Deutschlandjahres“. Der ursprüngliche Hintergrund des Vorschlags war, durch den Gesellschaftsdienst den sozialen Zusammenhalt in einer sich wandelnden und alternden Gesellschaft zu stärken. Die völkerrechtswidrige russische Invasion der Ukraine hat die Diskussion um eine Dienstpflicht neu entfacht. Auch der Bundespräsident hat sich Anfang Juni des vergangenen Jahres für die Einführung einer sozialen Pflichtzeit ausgesprochen.

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